Der Kinderworkshop in den Herbstferien war ein großer Spaß für alle Teilnehmer und für mich. Ich hatte direkt beschlossen, wieder mit Kindern zusammen zu nähen. Jetzt in den Osterferien war es endlich soweit.
Diesmal habe ich keinen eigenen Schnitt entwickelt, ich habe mit der großartigen Elbmarie Kontakt aufgenommen und wir konnten den Schnitt "Loretta" im Kurs verwenden. Eine wunderbare kleine Tasche, in die trotzdem alles reinpasst, das man so braucht und die genau die Größe und den Schwierigkeitsgrad für Kinder hat.
Drei mutige Mädchen haben zwischen 7 und 10 haben sich am 3. April zusammengefunden. Nachdem wir uns ein wenig beschnuppert hatten, haben sie erstmal konzentriert zugeschnitten. Alle Drei hatten sich tolle Stoffe für ihre Taschen ausgesucht: Wachstuch, Baumwollstoff mit Sternen, Baumwollfische. Am ersten Tag haben wir zugeschnitten und die ersten Stücke zusammengenäht.
Alle Drei haben richtig konzentriert und motiviert mitgemacht. Nach den 2.5 Stunden war die Außentasche fast fertig, fehlte nur noch die Klappe. Am zweiten Tag ging es weiter und wir waren so motiviert, dass wir uns sogar an die Reißverschluss-Innentasche gewagt haben. Das hat super geklappt und zum Erstaunen der Drei wurde aus den beiden langen Stoffstreifen tatsächlich eine gefütterte Reißverschlusstasche, die dann in das Futter eingesetzt wurde.
Nach noch einmal 3 Stunden waren alle Taschen (und wir auch) fertig und
wir konnten zum Abschluss nochmal ein Foto mit Tasche machen.
Mädels, Ihr habt das Klasse gemacht und ich hoffe, Ihr hattet genauso viel Spaß wie ich!
April 07, 2017
March 23, 2017
Workshop Schnitte anpassen und Körperkontur
Am 13. Mai findet der nächste Haifischhappen-Workshop im Raum-Glück Langenselbold statt: Schnittmuster anpassen mit Hilfe einer Körperkontur. Was ist das eigentlich und warum hilft mir das?
Aber wer von uns ist schon eine normale, durchschnittliche Frau? Zumal die Maßlisten bei jedem Hersteller anders sind! Die Sachen können uns gar nicht passen, denn jeder von uns ist individuell.
Einige Informationen, die sich den fertigen Zeichnungen entnehmen lassen:
Die Details der Kontur und die notwendigen Anpassungen erkläre ich im Detail im Workshop, nachdem wir die Konturen erstellt haben. Durch den Vergleich mehrerer Varianten werden wir viel über unsere persönliche Figur lernen!
Warum passen die gekauften Schnittmuster nie?
Alle Schnittmusterhersteller arbeiten mit einer Liste von Maßen für die Erstellung der Schnittmuster, die auf irgendeinem Durchschnitt beruht. Die normale Frau hat in Größe 40 Oberweite X, Taillenweite Y und Hüftweite Z. Dazu ist sie 168 cm groß und perfekt proportioniert.Aber wer von uns ist schon eine normale, durchschnittliche Frau? Zumal die Maßlisten bei jedem Hersteller anders sind! Die Sachen können uns gar nicht passen, denn jeder von uns ist individuell.
Und wie hilft mir die Kontur?
Mit Hilfe der Körperkontur können wir herausfinden, wo die Schnittmuster von unserer individuellen Form abweichen. Wir sehen, wo wir mehr Länge brauche, wo eine Schulter etwas höher ist und wo die Hüfte gar nicht die weiteste Stelle des Körper ist. Das hilft uns, jedes Schnittmuster schon vor dem Zuschneiden individuell anzupassen, damit es hinterher viel besser sitzt.So sieht es dann aus
So sieht die Kontur aus, wenn sie fertig ist. Die hier eingefügten, bunten Linien zeigen die Proportionen an. Sie liegen jeweils eine Kopfhöhe auseinander.Einige Informationen, die sich den fertigen Zeichnungen entnehmen lassen:
- Linie 3 läuft genau unterhalb der Achsel. Falls die Linie oberhalb der Achsel liegt, kneifen Schnitte oftmals hier und das Schnittmuster muss hier verlängert werden.
- Theoretisch fällt Linie 4 auf die Taille. Liegt sie unterhalb der Taille (siehe linke Kontur) ist die Taille kürzer. Hier muss das Schnittmuster also etwas gekürzt werden, damit die Taillenlinie auf der richtigen Stelle liegt.
- Der grüne Kasten zeigt die Proportionen zwischen Schulter und Hüfte an. Die linke Figur hat eine breitere Hüfte als Taille und muss daher für Röcke und Hosen eine größere Größe wählen. Die rechte Figur hat eine Stundenglas-Figur.
Die Details der Kontur und die notwendigen Anpassungen erkläre ich im Detail im Workshop, nachdem wir die Konturen erstellt haben. Durch den Vergleich mehrerer Varianten werden wir viel über unsere persönliche Figur lernen!
Termin und Preis
Der Workshop findet am 13. Mai von 9 Uhr bis 14 Uhr statt. Die Teilnehmerzahl ist auf Vier begrenzt, damit ich ausreichend Zeit für jeden Teilnehmer habe. Die Gebühr beträgt 50€. Die Anmeldung erfolgt per Mail an mich.January 13, 2017
Workshop Botentasche
Vorne hat die Tasche zwei aufgesetzte Vordertaschen, die ca. 3 cm tief sind. So passen bequem Schlüssel, Labello, Taschentücher oder andere Dinge herein, die schnell griffbereit sein sollen.
Auf der Rückseite befindet sich eine große Reißverschlusstasche für Dinge, die zwar schnell erreichbar sein sollen, aber auch extra Schutz brauchen. Da verstaue ich immer gerne meine Autoschlüssel.
Im Inneren ist die Tasche mehrfach gegliedert. Zwei große Hauptfächer sind durch eine Teilung, die wiederum auch eine Tasche ist, getrennt. Vorne befinden sich Fächer für Telefon, Stifte und Notizbuch.
Im hinteren Fach ist ein Karabinerhaken für den Hausschlüssel angenäht. Ein weiteres Reißverschlussfach nimmt Kleinteile auf. Das große Fach ist ideal für einen Kalender oder ein Tablet.
Den Träger habe ich abnehmbar gestaltet, genauso kann er aber auch fest angenäht werden. Das ist Geschmackssache. Ich fand die kupferfarbenen Beschläge von Snaply so besonders schön.
Ich muss zugeben, die Tasche ist ein ambitioniertes Projekt. Vor allem die Verarbeitung der Innenteilung ist eine kleine Herausforderung. Aber jeder, der ein bisschen Näherfahrung hat, schafft es, diese Tasche zu nähen.
Ich freue mich über eine Menge Anmeldungen zu meinem ersten Taschenworkshop!
Termin: Samstag den 18. März 2017
Start: 9 Uhr
Ende 15 Uhr
Kosten: 60€ inklusive Schnittmuster
Interesse? Anmelden? Schicke mir eine Mail!
December 14, 2016
Workshop im Dezember: Reißverschlüsse
Am 3. Dezember haben wir uns zu viert zusammengesetzt und viele verschiedene Varianten von Reißverschlüssen eingesetzt:
Während des Workshops habe ich Nähmaschinensoforthilfe geleistet, wir haben Lebkuchen gegessen und viel gelacht! Ich hoffe, meinen Teilnehmerinnen hatten ebenso viel Spaß wie ich!
- Zentrierter Reißverschluss
- Einseitig verdeckter Reißverschluss
- Hosenreißverschluss
- Nahtverdeckter Reißverschluss
- Teilbarer Reißverschluss
Während des Workshops habe ich Nähmaschinensoforthilfe geleistet, wir haben Lebkuchen gegessen und viel gelacht! Ich hoffe, meinen Teilnehmerinnen hatten ebenso viel Spaß wie ich!
November 30, 2016
Workshops im ersten Quartal 2017
Der letzte Workshop 2016 hat noch gar nicht stattgefunden (Reißverschlüsse einsetzen am 3.12.), da mache ich mir schon eine Menge Gedanken über die Workshops, die ich im neuen Jahr anbieten möchte. Drei Workshops habe ich mir bis jetzt für Euch überlegt:
Erster Workshop im Januar
9 Uhr bis 13:00 Uhr, Preis 40€
Für diesen Kurs brauchst Du Deine Nähmaschine, die zugehörige Anleitung, Nähnadeln und Stoffreste.
Anmeldung per Mail an mich.
Zweiter Workshop im Februar
9 Uhr bis 14:00 Uhr, Preis 50€
Eine Schneiderpuppe, ganz genau nach den eigenen Maßen, das ist der Traum jeder Hobbyschneiderin. In diesem Workshop werden wir diesen Traum wahrmachen. Mit Hilfe zweier alter T-Shirts und von Gewebeklebeband basteln wir die Außenhülle einer Schneiderpuppe nach unseren eigenen Maßen. Diese Form kann dann mit Füllwatte, Plastikfolie oder anderen stabilen Füllmaterialien ausgestopft und mit Hilfe eines Besenstils und eines Christbaumfußes aufgestellt werden. Damit wird das Anpassen von Kleidungsstücken zum Kinderspiel - auch ohne helfende Hände.
Für diesen Workshop brauchst Du zwei alte T-Shirts, Duct-Tape in zwei Breiten, einen Kleiderbügel und einen Edding. Weitere Details gibt es per Mail.
Anmeldung per Mail an mich.
Dritter Workshop im März
9 Uhr bis 15:00 Uhr, Preis 60€
Jede und jeder kann eine praktische Botentasche gebrauchen. Die wird noch besser, wenn Du selbst entscheiden kannst, wie sie aussehen soll und welche Innenausstattung sie haben muss.
Wir nähen zusammen eine Tasche, die eine Innenteilung haben kann - aber nicht muss. Die eine Außentasche hat - oder auch nicht. Die eine Handy-Innentasche hat - vielleicht aber auch nicht.
Mehr Details zu diesem Workshop folgen noch. Das will gut durchdacht sein!
Für diesen Workshop brauchst Du stabile Baumwollstoffe, dünne Schabrackeneinlage, Ringe und Schieber, einen Taschenverschluss
Details zur Botentasche gibt es jetzt in einem eigenen Blogpost!
Anmeldung per Mail an mich.
Erster Workshop im Januar
Nähmaschinen-Basics
21. Januar 20179 Uhr bis 13:00 Uhr, Preis 40€
Du hast jetzt endlich Deine Nähmaschine und hast (vielleicht bei mir) schon das eine oder andere darauf genäht. Aber wofür sind diese ganzen Füße und das übrige Zubehör? Wie spulst Du auf? Was machst Du, wenn Du Fadensalat hast und alles auseinanderbauen musst (ja, Du kannst tatsächlich
alles auseinander bauen).
In diesem Grundlagen-Workshops lernst Du Deine Nähmaschine richtig kenne. Du baust die Stichplatte aus, reinigst die Maschine, setzt alles wieder zusammen. Dann lernst Du zu spule und einzufädeln. Anschließend probierst Du die wichtigsten Stiche aus und lernst, wofür Du sie verwendest.

Für diesen Kurs brauchst Du Deine Nähmaschine, die zugehörige Anleitung, Nähnadeln und Stoffreste.
Anmeldung per Mail an mich.
Zweiter Workshop im Februar
Eine Schneiderpuppe aus Klebeband
11. Februar 20179 Uhr bis 14:00 Uhr, Preis 50€
Eine Schneiderpuppe, ganz genau nach den eigenen Maßen, das ist der Traum jeder Hobbyschneiderin. In diesem Workshop werden wir diesen Traum wahrmachen. Mit Hilfe zweier alter T-Shirts und von Gewebeklebeband basteln wir die Außenhülle einer Schneiderpuppe nach unseren eigenen Maßen. Diese Form kann dann mit Füllwatte, Plastikfolie oder anderen stabilen Füllmaterialien ausgestopft und mit Hilfe eines Besenstils und eines Christbaumfußes aufgestellt werden. Damit wird das Anpassen von Kleidungsstücken zum Kinderspiel - auch ohne helfende Hände.
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| Bild aus dem Threads-Magazine |
Für diesen Workshop brauchst Du zwei alte T-Shirts, Duct-Tape in zwei Breiten, einen Kleiderbügel und einen Edding. Weitere Details gibt es per Mail.
Anmeldung per Mail an mich.
Dritter Workshop im März
Botentasche nähen
18.3.20179 Uhr bis 15:00 Uhr, Preis 60€
Jede und jeder kann eine praktische Botentasche gebrauchen. Die wird noch besser, wenn Du selbst entscheiden kannst, wie sie aussehen soll und welche Innenausstattung sie haben muss.
Wir nähen zusammen eine Tasche, die eine Innenteilung haben kann - aber nicht muss. Die eine Außentasche hat - oder auch nicht. Die eine Handy-Innentasche hat - vielleicht aber auch nicht.
Mehr Details zu diesem Workshop folgen noch. Das will gut durchdacht sein!
Für diesen Workshop brauchst Du stabile Baumwollstoffe, dünne Schabrackeneinlage, Ringe und Schieber, einen Taschenverschluss
Details zur Botentasche gibt es jetzt in einem eigenen Blogpost!
Anmeldung per Mail an mich.
October 22, 2016
Kinder nähen Kummermonster
Letzte Woche hatte ich die Freude, in meinem zweiten Workshops Kummermonster nähen zu dürfen.
Drei Mädchen hatten sich angemeldet und wir hatten richtig viel Spaß!
Das Kummermonster ist mein eigener Entwurf, ich hatte ein paar Prototypen genäht, die jetzt von meinen Kindern heiß geliebt werden. Die Endfassung des Monsters ist ein bisschen größer, hat ein bisschen längere Arme und Beine und entgegen meiner ersten Planung auch einen Reißverschluss als Mund -- wie sollte es denn sonst den Kummer, Sorgen und Ängste auffressen?
Am Montag haben sich also drei Mädchen, zwei Mütter und ich zusammengefunden für den Workshop. Alle Mädchen hatten sich tolle Stoffkombinationen ausgesucht!
Wie das so ist bei so einem Workshop, sind die Fotos ein bisschen zu kurz gekommen. Eigentlich müsste ich immer einen Fotografen dabei haben!
Am ersten Tag haben die Mädchen entschieden, welcher Stoff wohin kommen soll - das ist gar nicht so einfach gewesen. Zur Wahl standen Rückseite, Innentasche, oberes Vorderteil und unteres Vorderteil. Außerdem musste überlegt werden, wie die Augen aussehen sollen und welche Farbe sie haben sollen. Dann noch die Frage - kriegt das Monster eine Nase? Als diese Entscheidungen glücklich getroffen waren, haben alle zugeschnitten. Das ist gar nicht so einfach! Stoff ist störrisch und die Schere ziemlich unhandlich gewesen.
Nachdem alles glücklich ausgeschnitten war, kamen die Augen aufs Monster. Die erste Naht an der Nähmaschine war denn auch gleich die schwierigste! So kleine Kurven zu nähen ist auch für uns Große eine Herausforderung.
Aber das schöne ist ja - das sind alles Monster! Die sollen schielen und krumme Nähte haben! Eins der Monster ist fernsehsüchtig, das hat ganz eckige Augen!
Nach den Augen kamen dann die Reißverschlüsse rein. Das war der Moment, wo es nicht ganz so glatt lief. Wir haben die Reißer mit Stylefix eingeklebt, damit die Kinder nicht mit Nadeln handwerken müssen. Aber mein Stylefix hat schon einige Jahre im heißen und kalten Dachgeschoss hinter sich gehabt und hat angefangen die Nadeln zu verkleben. Wir haben ganz schön gerödelt, als auf einmal die Maschinen überall Stiche ausgelassen haben, ehe wir drauf gekomen sind, woran es lag. So liegt denn jetzt meine Rolle Stylefix im Müll und die Kinder haben die Reißverschlüsse auch mit den Nadeln prima eingesetzt bekommen.
Erstaunlicherweise war der erste Tag jetzt schon um. Die Zeit ist geflogen und auch wenn die Mädels ganz wild darauf waren, weiterzumachen, haben wir den Monstern und uns erstmal eine Pause gegönnt. Am nächsten Tag ging es dann mit neuer Frische weiter. Die eigentliche Näharbeit ging jetzt los: Erstmal wurde die Rückseite des Vorderteils angeheftet, damit das Monster eine Tasche hinter dem Reißverschluss hat. Dann wurde alles mit dem Rückstoff verstürzt.
Auch hier waren die kleinen Kurven der Arme und Beine gar nicht so einfach. Und warum muss das Monster denn zwischen den Beinen offen bleiben? Da fällt doch die ganze Füllung wieder raus? Ach so! Zum Wenden! Dürfen wir das dann aber noch zunähen hinterher?
Ich habe alle Fragen geklärt und ich hatte drei sehr aufmerksame Zuhörer, die ganz schnell raushatten, worauf ich hinaus wollte. Nach dem Nähen wurde gewendet und dann wurde der Spaß noch größer - die Monster wurden ausgestopft!
Letzter Schritt: Alle haben die letzte offene Naht zugenäht. Und dann waren die Monster schon fertig, früher als wir alle gedacht haben!
Mädels, Ihr habt das super gemacht! Ich hatte viel Spaß mit Euch, ich hoffe, Ihr seid genau so stolz auf Euch wie ich das bin! Diesen Kurs werde ich auf jeden Fall in den Osterferien wieder anbieten!
Drei Mädchen hatten sich angemeldet und wir hatten richtig viel Spaß!
Das Kummermonster ist mein eigener Entwurf, ich hatte ein paar Prototypen genäht, die jetzt von meinen Kindern heiß geliebt werden. Die Endfassung des Monsters ist ein bisschen größer, hat ein bisschen längere Arme und Beine und entgegen meiner ersten Planung auch einen Reißverschluss als Mund -- wie sollte es denn sonst den Kummer, Sorgen und Ängste auffressen?
Am Montag haben sich also drei Mädchen, zwei Mütter und ich zusammengefunden für den Workshop. Alle Mädchen hatten sich tolle Stoffkombinationen ausgesucht!
Wie das so ist bei so einem Workshop, sind die Fotos ein bisschen zu kurz gekommen. Eigentlich müsste ich immer einen Fotografen dabei haben!
Am ersten Tag haben die Mädchen entschieden, welcher Stoff wohin kommen soll - das ist gar nicht so einfach gewesen. Zur Wahl standen Rückseite, Innentasche, oberes Vorderteil und unteres Vorderteil. Außerdem musste überlegt werden, wie die Augen aussehen sollen und welche Farbe sie haben sollen. Dann noch die Frage - kriegt das Monster eine Nase? Als diese Entscheidungen glücklich getroffen waren, haben alle zugeschnitten. Das ist gar nicht so einfach! Stoff ist störrisch und die Schere ziemlich unhandlich gewesen.
Nachdem alles glücklich ausgeschnitten war, kamen die Augen aufs Monster. Die erste Naht an der Nähmaschine war denn auch gleich die schwierigste! So kleine Kurven zu nähen ist auch für uns Große eine Herausforderung.
Aber das schöne ist ja - das sind alles Monster! Die sollen schielen und krumme Nähte haben! Eins der Monster ist fernsehsüchtig, das hat ganz eckige Augen!
Nach den Augen kamen dann die Reißverschlüsse rein. Das war der Moment, wo es nicht ganz so glatt lief. Wir haben die Reißer mit Stylefix eingeklebt, damit die Kinder nicht mit Nadeln handwerken müssen. Aber mein Stylefix hat schon einige Jahre im heißen und kalten Dachgeschoss hinter sich gehabt und hat angefangen die Nadeln zu verkleben. Wir haben ganz schön gerödelt, als auf einmal die Maschinen überall Stiche ausgelassen haben, ehe wir drauf gekomen sind, woran es lag. So liegt denn jetzt meine Rolle Stylefix im Müll und die Kinder haben die Reißverschlüsse auch mit den Nadeln prima eingesetzt bekommen.
Erstaunlicherweise war der erste Tag jetzt schon um. Die Zeit ist geflogen und auch wenn die Mädels ganz wild darauf waren, weiterzumachen, haben wir den Monstern und uns erstmal eine Pause gegönnt. Am nächsten Tag ging es dann mit neuer Frische weiter. Die eigentliche Näharbeit ging jetzt los: Erstmal wurde die Rückseite des Vorderteils angeheftet, damit das Monster eine Tasche hinter dem Reißverschluss hat. Dann wurde alles mit dem Rückstoff verstürzt.
Auch hier waren die kleinen Kurven der Arme und Beine gar nicht so einfach. Und warum muss das Monster denn zwischen den Beinen offen bleiben? Da fällt doch die ganze Füllung wieder raus? Ach so! Zum Wenden! Dürfen wir das dann aber noch zunähen hinterher?
Ich habe alle Fragen geklärt und ich hatte drei sehr aufmerksame Zuhörer, die ganz schnell raushatten, worauf ich hinaus wollte. Nach dem Nähen wurde gewendet und dann wurde der Spaß noch größer - die Monster wurden ausgestopft!
Letzter Schritt: Alle haben die letzte offene Naht zugenäht. Und dann waren die Monster schon fertig, früher als wir alle gedacht haben!
Mädels, Ihr habt das super gemacht! Ich hatte viel Spaß mit Euch, ich hoffe, Ihr seid genau so stolz auf Euch wie ich das bin! Diesen Kurs werde ich auf jeden Fall in den Osterferien wieder anbieten!
October 15, 2016
Nähte und Säume - der erste Workshop
Der erste meiner Herbst-Workshops war ein prima Erfolg! Drei Nähwütige hatten sich eingefunden und ich glaube, sie haben eine Menge gelernt!
In diesem Workshop ging es um die Grundlagen des Nähens:
- Was mache ich mit sehr feinen Stoffen?
- Wie nähe ich durchsichtige Stoffe aneinander?
- Wie mache ich eigentlich Schrägband und wie nähe ich es an?
- Welche Tricks gibt es, um Kurven aneinander zu nähen? Und wie ist das mit Ecken?
Jeder Teilnehmer hat einen Haufen Probestücke genäht und daran verschiedenste Techniken ausprobiert. Unter anderem kamen Französische Nähte und Kappnähte zum Einsatz, Schrägband von Hand annähen oder mit dem verstellbaren Spezialfuß oder bei Wiener Nähten zwei verschiedene Rundungen aneinander nähen.
Das Skript gibt erheblich mehr her, als alle an diesem Samstag schaffen konnten. Damit gibt es für alle Teilnehmerinnen zu Hause noch einiges zu tun! Und mit Hilfe der Probestücke ist ein handliches kleines Nachschlagewerk entstanden, auf das alle Teilnehmerinnen jederzeit zurückgreifen können.
Wir hatten viel Spaß miteinander und alle waren sich einig, dass das ein lohnender Samstag Vormittag war! Einige der Teilnehmerinnen sehe ich am 5. November zum Workshop Schnitte anpassen wieder, andere am 3. Dezember zum Workshop Reißverschlüsse einsetzen. In beiden Kursen gibt es noch freie Plätze! Interesse? Einfach eine Mail an mich schreiben!
Habt Ihr Interesse daran, dass ich diesen Workshop im neuen Jahr wieder anbiete? Dann schreibt einen Kommentar unter diesen Beitrag (schreibt auf jeden Fall einen Kommentar unter den Beitrag!).
In diesem Workshop ging es um die Grundlagen des Nähens:
- Was mache ich mit sehr feinen Stoffen?
- Wie nähe ich durchsichtige Stoffe aneinander?
- Wie mache ich eigentlich Schrägband und wie nähe ich es an?
- Welche Tricks gibt es, um Kurven aneinander zu nähen? Und wie ist das mit Ecken?
Jeder Teilnehmer hat einen Haufen Probestücke genäht und daran verschiedenste Techniken ausprobiert. Unter anderem kamen Französische Nähte und Kappnähte zum Einsatz, Schrägband von Hand annähen oder mit dem verstellbaren Spezialfuß oder bei Wiener Nähten zwei verschiedene Rundungen aneinander nähen.
Das Skript gibt erheblich mehr her, als alle an diesem Samstag schaffen konnten. Damit gibt es für alle Teilnehmerinnen zu Hause noch einiges zu tun! Und mit Hilfe der Probestücke ist ein handliches kleines Nachschlagewerk entstanden, auf das alle Teilnehmerinnen jederzeit zurückgreifen können.
Wir hatten viel Spaß miteinander und alle waren sich einig, dass das ein lohnender Samstag Vormittag war! Einige der Teilnehmerinnen sehe ich am 5. November zum Workshop Schnitte anpassen wieder, andere am 3. Dezember zum Workshop Reißverschlüsse einsetzen. In beiden Kursen gibt es noch freie Plätze! Interesse? Einfach eine Mail an mich schreiben!
Habt Ihr Interesse daran, dass ich diesen Workshop im neuen Jahr wieder anbiete? Dann schreibt einen Kommentar unter diesen Beitrag (schreibt auf jeden Fall einen Kommentar unter den Beitrag!).
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